Berufsfeuerwehr Hamburg / Feuerwache Sasel / F24
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Samstag 10 April 2010
Eigeninitiative
Druckerfreundlich 41 Misc
"Katze" ist der erste Servicetruppführer 
Das ist zwar alles Quatsch, wäre doch aber ganz nett, oder?????? 

Katze Kaffee.JPG 
" Katze" als Servicetruppführer
Kollegen der Feuer- und Rettungswache Sasel sind wie
alle Feuerwehrmänner auf der Welt, nach schweren Einsätzen,
großen seelischen Belastungen ausgesetzt.

Es hat in der Vergangenheit viele Ideen gegeben wie die Folgen für den einzelnen Kollegen so gering wie möglich gehalten werden können. Einig waren sich alle, dass die Betreuung so früh wie möglich einsetzen solle. So wurde die Idee geboren, einen Servicetrupp, den es nur in Sasel gibt, ins Leben zu rufen. Freiwillige waren schnell gefunden. Die Ausbildung erfolgt auf eigene Kosten und während des Jahresurlaubs. Die Ausbildung zum Servicetruppführer gliedert sich in  3 Ausbildungsabschnitte.

Der 1. Abschnitt umfasst Hilfsarbeiten wie das Geschirrspülen von Hand oder Reinigungsarbeiten unter der Spüle. Dieser Abschnitt wird in der Wachküche der Feuerwache Sasel durchgeführt.
Der 2. Abschnitt wird auf einer Almhütte nicht unter 1875 m ü.d. Meeresspiegel absolviert. Auf dieser Hütte darf es kein fließendes Wasser,  keinen elektrischen Strom und keine weiblichen Bewohner geben. Der Aufenthalt sollte nicht unter 4 Wochen dauern. Es sollen Fertigkeiten erlernt werden die den Bedüfnissen der Saseler Feuerwehrleute entsprechen.
Der 3. und letzte Ausbildungsabschnitt wird auf einem Kreuzfahrtschiff der
5 Sterne Kategorie gemacht. Hier wird in erster Linie das "Lächeln unter allen Umständen" geübt.
 
Unser "Katze" hat die Prüfung als erster Kollege  bestanden und sorgt in Zukunft für fröhliche Gesichter an der Feuer- und Rettungswache Sasel

froehlicher Kaffee.JPG
Frohe Gesichter bei den Kollegen 


Posted by: Feuervogel on Samstag 10 April 2010 - 18:10:44
Donnerstag 11 März 2010
Mensch, fahr vorsichtig.
Druckerfreundlich 39 Misc
Viele Menschen warten auf den Frühling und er wird sicher bald mit Sonne und wärmeren Temperaturen unsere Körper erwärmen und die Hormone in "Wallungen" bringen. Leider erhöht der Hormonspiegel auch die Neigung zu vergessen, dass bei Spritztouren mit dem Auto in der Frühlingssonne die Physik immer auf den Beifahrersitz mitfährt (mag die menschliche Beifahrerin auch noch so toll sein). 

Die Physik verzeiht nichts.

Etwas zum Nachdenken
Nur 1 Sekunde

Die Bremsen haben blockiert. Du bist starr vor Schreck. Es gibt kein Ausweichen mehr.

   1,0 Sek. 
Mit weißen Knöcheln umklammerst du das Lenkrad.

 
   0,9 Sek.
Noch knapp 30 cm bis zum Baum.

 
   0,8 Sek.
Die vordere Stoßstange und der Kühlergrill werden zermalmt.

   0,7 Sek. 
Mit 80 km/h rast dein Körper nach vorne. Du wiegst jetzt mehr als 3 t und wirst mit
20-facher Schwerkraft aus dem Sitz gehoben. Deine Beine brechen am Kniegelenk. 

   0,6 Sek. 
Dein Körper löst sich aus dem Sitz, der Rumpf ist starr aufgerichtet, die gebrochenen
Kniegelenke werden gegen das Armaturenbrett gepresst.
Die Umhüllung und der Stahlkern des Lenkrades biegen sich unter deinen Händen.

   0,5 Sek. 
60cm deines Autobugs sind total deformiert. Dein Körper rast weiter mit 80 km/h.
Der Motor, fast 1/2t schwer, stößt in das Hindernis. 

   0,4 Sek. 
Deine Hände, in Todesangst starr verkrallt, biegen das Lenkrad fast vertikal. Die
Gelenke und die Unterarme brechen. Durch die andauernde Schwerkraft wirst du von
der Lenksäule durchbohrt. Stahlsplitter dringen in deinen Brustkorb, reißen Löcher in
die Lungenflügel und zerfetzen die Arterien. Blut dringt in die Lungenflügel. 

   0,3 Sek. 
Deine Füße werden aus den Schuhen gerissen. Das Bremspedal bricht ab. Dein
Fahrzeug knickt in der Mitte ein. Bolzen lösen sich, Schrauben reißen ab. Dein Kopf
prallt gegen die Windschutzscheibe. Du hast nicht einmal mehr Zeit zum Schreien.

   0,2 Sek. 
Dein Auto krümmt sich. Die Sitze habe sich aus der Verankerung gelöst, schnellen nach
vorne und pressen deinen Brustkorb unbarmherzig gegen die gesplitterte Lenksäule.
Blut schießt aus deinem Mund. Durch den Schock bleibt dein Herz stehen. 

   0,1 Sek. 
Du bist tot!!    0,0 Sek. 


Posted by: Feuervogel on Donnerstag 11 März 2010 - 19:46:48
Mittwoch 27 Januar 2010
Unser Wachwappen

Was ist eigentlich auf unserem Wachwappen zu sehen? 
Seit einiger Zeit haben fast alle
Hamburger Feuer- und Rettungswachen
ein eigenes Wachwappen.
 
Diese Wappen sollen einen Bezug zum jeweiligen Wachrevier haben und natürlich die Aufgaben der Hamburger Feuerwehr, die ja auch den öffentlichen Rettungsdienst betreibt, darstellen.

Dieses ist das Wappen der Feuer- und Rettungswache Sasel.
Es wird an allen Fahrzeugen geführt.
 
fwSaselwappenkl.jpg 
Es zeigt auf der linken Seite in stilisierter Form Flammen, einen Feuerwehrhelm, ein Beil und eine Feuerwehrmannsaxt.
Rechts ist als Symbol des Rettungsdienstes ein ebenfalls stilisierter Äskulapstab dargestellt.
 
Das zentrale Element stellt das, im Wachrevier der Wache Sasel gelegene, Wellingsbütteler Torhaus dar.

Das Wellingsbütteler Torhaus wurde im Jahre 1757 als Fachwerkbau errichtet. Es gehörte zu dem 7 Jahre zuvor erbauten Herrenhaus des Gutes Wellingsbüttel. Dieses Gut gab dem Hamburger Stadtteil Wellingsbüttel später seinen Namen. Das Torhaus wurde in den 50er Jahren erneuert und steht  unter Denkmalschutz. Heute wird das Wellingsbütteler Torhaus als Veranstaltungsort genutzt, so finden hier z.B. Trauungen statt. 

Im Tordurchgang ist die Organisationsnummer "24" der Feuer- und Rettungwache Sasel  dargestellt.


Posted by: Feuervogel on Mittwoch 27 Januar 2010 - 13:47:27
Donnerstag 17 Dezember 2009
Das neueste Gerücht
Druckerfreundlich 33 Misc
Das neueste Gerücht hat sich nicht bestätigt. 
Wie es aus angeblich gut unterrichteten Kreisen hieß, hatte ein Arbeitskreis, bestehend aus Kollegen der Feuerwache Sasel, einen Verbesserungsvorschlag erarbeitet. Die Einsparung sollte mehrere hunderttausend Euro betragen.
Um die Jugendlichkeit,  Dynamik und den Willen zur Energieeinsparung einer modernen Feuerwehr zu demonstrieren wurde der Prototyp eines neuen KLF, probeweise, in Dienst gestellt.
  
Bobbycar.JPG 
Intensive Ermittlungen der zuständigen Dienststelle haben jedoch ergeben, dass es sich bei dem genannten Arbeitskreis um die Teilnehmer der diesjährigen Weihnachtsfeier gehandelt hat, das Durchschnittsalter betrug 4,73 Jahre.

 

Wir wünschen allen Einsatzkräften auf der ganzen Welt immer eine gesunde Heimkehr .


Posted by: Feuervogel on Donnerstag 17 Dezember 2009 - 20:23:02
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Autoren: Kollegen Feuer- und Rettungswache Sasel